Rechnungen von Handwerkern müssen zwei Jahre lang aufbewahrt werden

Rechnungen von Handwerkern müssen
zwei Jahre lang aufbewahrt werden

web-button-ausrufezeichenAuch Privatleute müssen grundstücksbezogene Rechnungen zwei Jahre aufbewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist. Dabei gilt die Aufbewahrungspflicht auch dann, wenn der Beleg für steuerliche Zwecke nicht benötigt wird. Somit sind auch Mieter einer Mietwohnung als Auftraggeber von der Aufbewahrungspflicht betroffen. Die Regelung steht im Zusammenhang mit dem "Gesetz zur Intensivierung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und damit zusammenhängender Steuerhinterziehung" und wird von der Zollverwaltung kontrolliert.

Handwerksbetriebe, Makler, Reinigungsfirmen, Landschaftsgärtner und ähnliche Betriebe, die eine steuerpflichtige so genannte "grundstückbezogene Leistung" erbringen, müssen nunmehr innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung erstellen. Die Unternehmen sind bei solchen Umsätzen in jedem Fall zur Ausstellung einer Rechnung gesetzlich verpflichtet. Damit die bestehende Aufbewahrungspflicht nicht vergessen wird, muss eine Rechnung an "Privatleute" neben den weiteren Pflichtangaben auch einen Hinweis auf die zweijährige Aufbewahrungspflicht enthalten.

Es sei denn, es handelt sich um einen Kleinbetrag von insgesamt nicht mehr als 100 Euro.

Die Nichtbefolgung dieser Pflichten kann bei den privaten Auftraggebern mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro geahndet werden. Unternehmer, die gegen ihre Pflicht zur Ausstellung von Rechnungen verstoßen, müssen mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro rechnen.braun-achtung

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